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VOX  MEDIORUM  |  VOX  POPULI
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«It was a great pleasure to see your performance of the Storace opera. I have made a favourable report to the Musica Britannica committee.»

J. Rushton, Chairman of Musica Britannica

Promotionsbroschüre von Musica Britannica aufgrund der weltweiten Erstaufführung der Neu-Edition der Oper von Storace durch die Free Opera Company (2017)

Um Irrungen und Wirrungen geht es in der Oper «Gli Equivoci» von Stephen Storace. Szenisch wie musikalisch kristallklar präsentiert die Free Opera Company die köstliche Rarität im Theater Rigiblick.

Herbert Büttiker (Zürcher Regional-Zeitungen, 17. Oktober 2017)

Kritik lesen

Ihre Oper ist wieder fantastisch: Es war witzig, kurzweilig, auf einem tollen sängerischen Niveau. Sie haben die SängerInnen gekonnt ausgewählt. Was mir auch immer so gefällt, ist, dass man die Handlung versteht wegen den deutschen Einschüben. Auch das Orchester mit den vielen Holzbläsern hat mir ausserordentlich gefallen. Hören Sie noch lange nicht auf!      (J. H.)

Der vergnügliche Abend gestern klingt hell nach in mir. Ich glaube, solche feinsinnige, künstlerisch hochstehende Produktionen voller Witz, Anmut und Sorgfalt, ohne Klamauk und Lärm werden immer seltener und damit kostbarer in unserer lauten, vergröbernden Welt. Das unmittelbare Erleben aus nächster Nähe ist schon faszinierend und ansteckend, indes natürlich sehr anspruchsvoll für die Spieler. (E. R,)

Wir sind eher Konzertbesucher, aber Ihre Inszenierungen haben uns extrem erfreut. Dies zur Hauptsache wegen des überaus gelungenen spontanen Wortwitzes in den Texten und der Nähe zu den Sängern und Sängerinnen und den Musikern. Die Nähe erlaubt eine viel detailreichere Betrachtung von Gesichtern und Gesten. Was wir auch immer sehr bewundern, ist die minimalste Bühnenausstattung, die aber die jeweiligen Szenen und Momente bestens unterstützt. Wir freuen uns schon auf Ihren nächsten «Streich».    (B. & T. M.)

Besondere Erwähnung verdient meiner Meinung nach das Bühnenbild: eine tolle Lösung, und elegant umgesetzt! Und den Hermes, den Sie ja in seinen unterschiedlichen Rollen erfunden haben, fand ich echt genial: Er gibt dem ganzen Geschehen eine zusätzliche Dimension und hält gerade mit seiner immer wieder exzentrischen Position das Ganze auf eine Art zusammen, dass das Werk insgesamt noch konsistenter wird.      (U. Sch.)

Unsere Begeisterung war gross gestern Abend. Auch in der Pause und auf der Rückfahrt mit der Seilbahn haben wir viele begeisterte Kommentare gehört. Das enorme Engagement und das Können aller Beteiligten, die Spielfreude und der Schwung waren einfach hinreissend. Und wie Sie die verworrene Handlung mit den Zwischentexten entwirrt und erklärt und die ganze Geschichte mit wenigen Mitteln auf die Bühne gebracht haben, ist grosse Klasse.          ( M. T. & Ch. R.)

Meine herzlichsten Glückwünsche für die in jeder Hinsicht grossartige Aufführung von gestern. Erstaunlich nur, dass dieses grandiose Werk solange in Vergessenheit geraten ist. Ihnen sei Dank für die schweizerische Erstaufführung. Die Musik von Storace ist wirklich hinreissend. Und dann die Aufführung der Free Opera Company! Wie bringen Sie es stets fertig, ein solch hochkarätiges Sänger-Ensemble nach Zürich zu holen, die ganz auf Ihre äusserst lebendige Inszenierung eingeschworen ist. Absolut fantastisch! Auch die einfache Ausstattung ohne Chi-Chi war hoch überzeugend.    (L.-A. Sch.)

Für mich ist diese Entdeckung nicht beliebig als Kuriosum, sondern ein echter Zugewinn, der einem das damalige Schaffen und die Vernetzungen näher bringt. Einmal mehr staunte ich, wie es der Regisseur es schafft, mit einfachen und beschränkten Mitteln, aber einem hochkarätigen und sichtbar motivierten Team, eine lebendige Produktion auf die Bühne zu bringen, in die man hineingezogen wird, ohne dass etwas fehlt. Professionalität at its best! Und einmal mehr ist Ihnen ein Kränzchen zu winden für das ansprechend gestaltete und so informative Programmheft. Auch Ihre Dialogtexte sind grossartig. Ohne das Originallibretto zu kennen, glaube ich auch sagen zu können, dass Ihr Dreh mit Hermes/Merkur (Johannes Schwendinger verleiht ihm einen packenden, verführerischen Charakter) der sonst verwirrenden Geschichte den rechten Pfiff gibt. Kurz: eine glanzvolle, durch und durch gelungene Aufführung!      ( R. B. & D. G.)