«CRISPINO  E  LA  COMARE»  VON  LUIGI  UND  FEDERICO  RICCI

«Crispino e la comare» ist ein Gemeinschaftswerk der Gebrüder Federico und Luigi Ricci. Dieses Melodramma fantastico-giocoso, 1850 in Venedig uraufgeführt, ist eine der gelungensten Buffa-Opern ihrer Zeit. Es geht  darin buchstäblich um Leben und Tod. Protagonist ist Crispino, ein glückloser Habenichts, ein Underdog, wie wir heute sagen würden, der sich in der ärztlichen Kunst versucht – mit umwerfendem Erfolg im Stück selbst wie auch in dessen Rezeptionsgeschichte. Dieser Erfolg beruht einerseits auf der schwungvollen Musik, die harmonische Vielfalt und Farbigkeit mit volksliedhafter Eingängigkeit paart. Zum anderen auf einem ungewöhnlichen Thema, das auch in einem tiefsinnigen Märchen der Brüder Grimm auftaucht. Das Libretto stammt von Francesco Maria Piave, Regisseur und Theaterdichter in einer Person, dem auch Giuseppe Verdi einige seiner besten Operntexte verdankt, wie zum Beispiel Macbetto, Rigoletto, La traviata, La forza del destino, und andere mehr.

Es singt und spielt wiederum ein junges Ensemble. Die musikalischen Leitung hat Davide Fior, für Regie und Bühnenbild  zeichnet Bruno Rauch, die Kostüme besorgte Natalie Péclard, fürs Lichtdesign ist Martin Brun verantwortlich.

Terzetto buffo

mit Gergely Kereszturi (Dott. Mirabolano)
      Andrejs Krutojs (Dott. Fabrizio)

      Peter Kubik (Dott. max, Crispino)

      FrOC-Orchester, Davide Fior (Leitung)

—> DIA-SCHAU » Coro die Medici»

Luigi Ricci (1805 – 1859)

Federico Ricci (1809 – 1877)

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