Die Free Opera Company wurde
mit dem renommierten Preis der
C.F.-Meyer-Stiftung 2017 ausgezeichnet

Nächste Premiere: 15. Oktober 2017
im Theater Rigiblick, Zürich
«Gli equivoci» von Stephen Storace


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Aufführungen Theater Rigiblick, Germaniastrasse 99, 8044 Zürich

 

Sonntag, 15. Oktober 2017            17:00 Uhr*
Freitag, 20. Oktober 2017 19:00 Uhr*
Sonntag, 22. Oktober 2017 17:00 Uhr*
Samstag, 04. November 2017 19:00 Uhr*
Sonntag, 05. November 2017 17:00 Uhr*
Freitag, 10. November 2017 19:00 Uhr*
Samstag, 11. November 2017 19:00 Uhr*

 

 *Jeweils 1 Stunde vor Aufführungsbeginn kurze Einführung zu Werk, Komponist, Regiekonzept.

 

KARTEN an der Theaterkasse: www.theater-rigiblick.ch (online) und 044 361 80 51. 

Für Mitglieder und Gönner der FreeOpera Company ab 1. September 2017 auf dieser Website unter TICKETS

 




Komponist: Stephen Storace (1762 – 1796)

«Gli Equivoci»  (Dramma buffo UA 1786, Burgtheater Wien)

 

Libretto: Lorenzo da Ponte (1749 – 1831)

 

Literarische Quelle: William Shakespeare  (1564 – 1616)

«The Comedy of Errors» (ca 1591)

 


Ausschnitt aus einem Quartett aus «Gli equivoci» , II/15





WERK und  KOMPONIST

 

Zwischen 1783 und Ende 1786 hatte die Schwester von Stephen Storace, Anna Selina (genannt Nancy) Storace, ein Engagement als prima buffa am Wiener Burgtheater, wo sie auch Mozarts erste Susanna im Figaro verkörperte. Während dieser Zeit besuchte Stephen mehrfach die kaiserliche Hauptstadt. Vielleicht auf Nancys Betreiben erhielt er von Kaiser Joseph II. einen Kompositionsauftrag für eine Opera buffa (Gli sposi malcontenti), welche 1785 am Burgtheater uraufgeführt wurde. Ihr Erfolg führte im darauffolgenden Jahr, 1786, zu einem weiteren Kompositionsauftrag für eine zweite Oper, Gli equivoci (Die Missverständnisse). Durch die Komposition dieser beiden Werke lernte Storace eine der vielleicht besten Buffotruppen des damaligen Europa kennen, und seine Werke wurden neben denjenigen von Salieri, Martín y Soler und Mozart auf derselben Bühne aufgeführt. Abgesehen von Mozarts vermutlichem Einfluss auf Storace, genoss dessen zweite Oper den Vorteil eines exzellenten Librettos von Lorenzo da Ponte, einer Bearbeitung von Shakespeares Die Komödie der Irrungen – einem Verwirrspiel um zwei Zwillingspaare, das nicht nur ihre Umwelt irritiert, sondern auch sie selbst  bezüglich der eigenen Identität zunehmend verunsichert.

Quelle: Musica Britannica