Die Free Opera Company wurde
mit dem renommierten Preis der
C.F.-Meyer-Stiftung 2017 ausgezeichnet



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Wie ihr Name sagt, ist die FREE OPERA COMPANY (FrOC) ein flexibles freies Opernunternehmen, «hautnah und auf das Wesentliche verdichtet», wie es ein Rezensent einmal formulierte.

 

Gegründet wurde sie 1999 als gemeinnütziger Verein, damals unter dem Namen Pocket Opera Company, mit dem Zweck, freischaffenden Sängerinnen und Sängern Auftrittsmöglichkeiten – vorerst in kleinem Kreis an Firmenanlässen und privaten Feiern – zu vermitteln.

 

Aus juristischen Gründen und um Verwechslungen mit  Unternehmen gleichen Namens vorzubeugen, etablierte sich 2011 ein neuer Verein unter dem jetzigen neuen Namen Free Opera Company, aber mit gleichbleibender Zielsetzung: Jungen professionell ausgebildeten Sängerinnen und Sängern, die noch am Anfang ihrer Laufbahn stehen, eine Plattform für Auftritte in professionellem Rahmen zu bieten, um so ihre Bühnenerfahrung zu fördern.

 

Mittlerweile sind die charmant-witzigen Opernproduktionen aus dem zürcherischen Kulturleben nicht mehr wegzudenken, verbinden sie doch musikalischen und szenischen Reiz, dargeboten auf hohem künstlerischem Niveau, mit packender Unmittelbarkeit und Nähe zum Publikum.

 

Für ihre Vorstellungen «ohne Netz und doppelten Boden» engagiert die FrOC ad hoc jüngere Vokalisten und Instrumentalisten. Dirigat und Regie werden ebenfalls Profis ihres Faches übertragen. Die Stückauswahl konzentriert sich auf  unbekannte Werke – bislang aus der Feder des Franzosen Jacques Offenbach und des britischen Autorenteams Gilbert & Sullivan.

 

Zum Jahreswechsel 2012/13 gab man die Opera buffa «Don Bucefalo» von Antonio Cagnoni, eine sprühende Persiflage auf den Opernbetrieb.

 

Im Februar  2013 folgte Giovanni Pacinis «Il convitato di pietra», eine unbekannten Version des Don-Juan-Stoffs.

 

Und im Frühjahr 2014 kam wiederum eine Rarität auf die Bühne: Michele Carafas «I due Figaro», eine amüsante «Fortsetzung» der bekannten Figaro-Trilogie, die einen grossen Erfolg feiern durfte.

 

Für 2015 wechselte man jetzt ins französische Fach mit der Opére comique «La dame blanche» von François Adrien Boieldieu, die aufgrund des durchschlagenden Erfolgs im Frühjahr 2016 nochmals  wiederaufgenommenen wurde.

 

Für die Produktion 2016 wählte man erstmals ein deutschsprachiges Werk: das Singspiel «Liebe und Eifersucht», ein musikalischer Geniestreich des jungen  E.T.A. Hoffmann, auf ein Libretto von Calderón.

 

2017 steht «Gli equivoci», eine Opera buffa des englisch-italienischen Komponisten Stephen Storace,  einem Mozart-Zeitgenossen, auf dem Programm. Das Libretto dazu verfasste Lorenzo da Ponte, basierend auf der «Comedy of Errors» von William Shakespeare.