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Wie ihr Name sagt, ist die FREE OPERA COMPANY (FrOC) ein flexibles freies Opernunternehmen, «hautnah und auf das Wesentliche verdichtet», wie es ein Rezensent einmal formulierte.

 

Gegründet wurde sie 1999 als gemeinnütziger Verein, damals unter dem Namen Pocket Opera Company, mit dem Zweck, freischaffenden Sängerinnen und Sängern Auftrittsmöglichkeiten – vorerst in kleinem Kreis an Firmenanlässen und privaten Feiern – zu vermitteln.

 

Aus juristischen Gründen und um Verwechslungen mit  Unternehmen gleichen Namens vorzubeugen, etablierte sich 2012 ein neuer Verein unter dem jetzigen neuen Namen Free Opera Company, aber mit gleichbleibender Zielsetzung: Jungen professionell ausgebildeten Sängerinnen und Sängern, die noch am Anfag ihrer Laufbahn stehen, eine Plattform für Auftritte in professionellem Rahmen zu bieten, um so ihre Bühnenerfahrung zu fördern.

 

Mittlerweile sind die charmant-witzigen Opernproduktionen aus dem zürcherischen Kulturleben nicht mehr wegzudenken, verbinden sie doch musikalischen und szenischen Reiz, dargeboten auf hohem künstlerischem Niveau, mit packender Unmittelbarkeit und Nähe zum Publikum.

 

Für ihre Vorstellungen «ohne Netz und doppelten Boden» engagiert die FrOC ad hoc jüngere Vokalisten und Instrumentalisten. Dirigat und Regie werden ebenfalls Profis ihres Faches übertragen. Die Stückauswahl konzentriert sich auf  unbekannte Werke – bislang aus der Feder des Franzosen Jacques Offenbach und des britischen Autorenteams Gilbert & Sullivan. Die vorletzteProduktion, 2012/12, galt einer unbekannten Opera buffa des ebenfalls unbekannten Komponisten Antonio Cagnoni. Auch die letzte, 2013, war dem italienischen Belcanto gewidmet: Giovanni Pacinis «Il convitato di pietra», einer unbekannten Version des Don-Juan-Stoffs. Und im Frühjahr 2014 brachte der die Free Opera Company wiederum eine Rarität auf die Bühne: Michele Carafas «I due Figaro», eine witzige «Fortsetzung» der bekannten Figaro-Trilogie, die einen grosen Erfolg feiern durfte. Für 2015 wechselt man jetzt ins französische Fach mit der Opére comique «La dame blanche».